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Rechtsanwalt Werbung im Internet

Wollen Sie als Rechtsanwalt bzw. Fachanwalt effektive Werbung im Internet machen?


Herzlich Willkommen auf unserer Seite www.Werbung-Rechtsanwalt.de, wir möchten Sie auf dieser Seite informieren, wie Sie als Rechtsanwalt insbesondere im Internet Werbung machen dürfen und außerdem einige Tipps dafür geben, wie sich das Marketing für Anwälte im Internet optimieren lässt.

Werbung als Rechtsanwalt im Internet

Werbung im Internet ist für Rechtsanwälte grundsätzlich erlaubt. Als Werbung für Rechtsanwälte im Internet bietet sich zunächst eine eigene Homepage an. Für die Anwaltshomepage gelten wie für andere Homepages die seit dem 1.1.2002 eingeführten Informationspflichten gemäß § 6 Gesetz über die Nutzung von Telediensten (Teledienstegesetz - TDG). Danach sind Rechtsanwälte verpflichtet, auf die berufsrechtlichen Regelungen hinzuweisen. Hierfür ausreichend ist auch ein Link auf die berufsrechtlichen Regelungen. Weitere Pflichtangaben für den Rechtsanwalt sind die Kammer-Zugehörigkeit, die Berufsbezeichnung Rechtsanwalt/Rechtsanwältin, sowie der Staat, in dem die Berufsbezeichnung verliehen wurde.

Im Zusammenhang mit der eigenen Homepage sollten Sie darauf achten, dass Sie einen geeigneten Domainnamen wählen, welcher nach Möglichkeit schon wichtige Schlüsselwörter beinhaltet. Die von Ihnen verwendeten Schlüsselwörter sollten von den Interessenten natürlich häufig nachgefragt werden und in Ihren eigenen Homepage-Texten vorkommen. Wichtige Schlüsselwörter sind auch Begriffe, die Sie von der Konkurrenz abheben können oder Hinweise auf die örtliche Lage Ihrer Kanzlei.

Neben der Eintragung in den wichtigsten Suchmaschinen wie z.B. www.Google.de oder www.Yahoo.de bietet es sich auch an, sich in einem Rechtsanwalt-Suchdienst listen zu lassen, da hierdurch zumeist eine kostengünstige oder zum Teil sogar kostenlose und effektive Werbung möglich ist. Auch neu entstehende Plattformen zur Anwaltssuche können interessant sein, da der Eintrag meist kostenlos ist und außerdem noch nicht so viele Anwälte registriert sind. Ihr Eintrag wird dadurch nicht auf einer hinteren Seite gelistet, so dass die Chance steigt, leichter von Interessenten gefunden zu werden. In diesem Zusammenhang sei auf einen weiteren Vorteil durch die Eintragung in einen Suchservice hingewiesen. Viele Suchdienste bieten eine gegenseitige Verlinkung an. Was bedeutet das? Bei der Eintragung in dem Rechtsanwalt-Suchdienst können Sie einen oder mehrere Links auf Ihre Homepage setzen. Als Gegenleistung setzen Sie einen so genannten Backlink. Aus Marketing-Sicht hat dies den Vorteil, dass beide Seiten besser im Internet besser gefunden können. Als Beispiel zu dieser Möglichkeit empfehlen wir auch die neu entstehenden Anwalt-Plattformen www.Rechtsanwalt-für.de, www.Anwalt-für.de oder www.Fachanwalt-für.de, bei der zur Zeit eine kostenlose Anmeldung möglich ist. Falls Sie als Rechtsanwalt Ihre Kanzlei für Arbeitsrecht unter anwalt-berlin-arbeitsrecht.de münchen-rechtsanwalt-arbeitsrecht.de bzw. rechtsanwalt-köln-arbeitsrecht.de präsentieren möchten, nehmen Sie bitte per eine Email mit uns Kontakt auf. Informationen zu Anwaltskosten finden Sie unter anwaltskosten.biz.

Welche Werbung ist auf der Anwalts-Homepage zulässig?

Das Setzen von Links zwischen Anwaltskanzleien ist erlaubt, auch wenn diese noch nie vorher zusammengearbeitet haben. Auf der Homepage darf weiterhin ein Gästebuch eingerichtet werden, in dem Stellungnahmen durch Interessenten für den eigenen Gebrauch hinterlassen werden können. Auch das Bereitstellen von Kontaktformularen auf der Homepage mit der Möglichkeit für Interessenten, konkrete Rechtsprobleme zu schildern und hierauf Kostenvoranschläge zu unterbreiten, soll erlaubt sein. Weiterhin darf der Lebenslauf des Rechtsanwalts auf der Homepage dargestellt werden, wobei frühere Tätigkeiten nur zurückhaltend angegeben werden sollen. Zudem erlaubt ist die Abbildung des Rechtsanwaltes sowie eine Auflistung von Vorträgen (z.B. Videos) oder Angaben über die eigene Autorentätigkeit. Auch die Nennung aller Sozien (Partner) und fest angestellter Anwälte ist erlaubt. Bei frei erfundenen Phantasienamen für den Domainnamen sollte vorher geprüft werden, ob hierzu eventuell schon eine Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt - zu finden unter www.dpma.de - eingetragen wurde.

Was sind die berufsrechtliche Regelungen im Zusammenhang mit der Rechtsanwalt-Werbung?

An erster Stelle zu nennen sind hier die Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) und die anwaltliche Berufsordnung (BORA). So steht in der BORA

§ 43 b BRAO:

Werbung ist dem Rechtsanwalt nur erlaubt, wenn sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrages im Einzelfall gerichtet ist.

Nachfolgend sind für Rechtsanwälte relevante Gesetzestexte der BORA zum Thema Werbung wieder gegeben:

§ 6 Werbung

(1) Der Rechtsanwalt darf über seine Dienstleistung und seine Person informieren, soweit die Angaben sachlich unterrichten und berufsbezogen sind.

(2) Die Angabe von Erfolgs- und Umsatzzahlen ist unzulässig. Hinweise auf Mandate und Mandanten sind nur in Praxisbroschüren, Rundschreiben und anderen vergleichbaren Informationsmitteln oder auf Anfrage zulässig, soweit der Mandant ausdrücklich eingewilligt hat.

(3) Der Rechtsanwalt darf nicht daran mitwirken, dass Dritte für ihn Werbung betreiben, die ihm selbst verboten ist.

§ 7 Benennung von Teilbereichen der Berufstätigkeit

(1) Unabhängig von Fachanwaltsbezeichnungen darf Teilbereiche der Berufstätigkeit nur benennen, wer seinen Angaben entsprechende Kenntnisse nachweisen kann, die in der Ausbildung, durch Berufstätigkeit, Veröffentlichungen oder in sonstiger Weise erworben wurden. Wer qualifizierende Zusätze verwendet, muss zusätzlich über entsprechende theoretische Kenntnisse verfügen und auf dem benannten Gebiet in erheblichem Umfang tätig gewesen sein.

(2) Benennungen nach Absatz 1 sind unzulässig, soweit sie die Gefahr einer Verwechslung mit Fachanwaltschaften begründen oder sonst irreführend sind.

(3) Die vorstehenden Regelungen gelten für Berufsausübungsgemeinschaften nach § 9 entsprechend.

§ 7a Mediator

Als Mediator darf sich bezeichnen, wer durch geeignete Ausbildung nachweisen kann, dass er die Grundsätze des Mediationsverfahrens beherrscht.

§ 8 Kundgabe beruflicher Zusammenarbeit

Auf eine berufliche Zusammenarbeit darf nur hingewiesen werden, wenn sie in einer Sozietät, in sonstiger Weise (Anstellungsverhältnis, freie Mitarbeit) mit sozietätsfähigen Personen im Sinne des § 59a Bundesrechtsanwaltsordnung oder in einer auf Dauer angelegten und durch tatsächliche Ausübung verfestigten Kooperation erfolgt. Zulässig ist auch der Hinweis auf die Mitgliedschaft in einer Europäischen Wirtschaftlichen Interessenvereinigung.

§ 9 Kurzbezeichnungen

Bei gemeinschaftlicher Berufsausübung, soweit sie in einer Sozietät, Partnerschaftsgesellschaft oder in sonstiger Weise (Anstellungsverhältnis, freie Mitarbeit) mit sozietätsfähigen Personen im Sinne des § 59a Bundesrechtsanwaltsordnung erfolgt, darf eine Kurzbezeichnung geführt werden. Diese muss bei der Unterhaltung mehrerer Kanzleien einheitlich geführt werden.

§ 10 Briefbögen

(1) Auf Briefbögen müssen auch bei Verwendung einer Kurzbezeichnung die Namen sämtlicher Gesellschafter mit mindestens einem ausgeschriebenen Vornamen aufgeführt werden. Gleiches gilt für Namen anderer Personen, die in einer Kurzbezeichnung gemäß § 98 enthalten sind. Es muss mindestens eine der Kurzbezeichnung entsprechende Zahl von Gesellschaftern, Angestellten oder freien Mitarbeitern auf den Briefbögen namentlich aufgeführt werden.

(2) Bei beruflicher Zusammenarbeit mit Angehörigen anderer Berufe sind die jeweiligen Berufsbezeichnungen anzugeben.

(3) Werden mehrere Kanzleien unterhalten, so ist für jeden auf den Briefbögen Genannten seine Kanzleianschrift anzugeben.

(4) Ausgeschiedene Kanzleiinhaber, Gesellschafter, Angestellte oder freie Mitarbeiter können auf den Briefbögen nur weitergeführt werden, wenn ihr Ausscheiden kenntlich gemacht wird.

Was können die Folgen unzulässiger Werbung sein?

Werden die Grenzen der zulässigen Werbung durch den Rechtsanwalt überschritten, kann der Verstoß sowohl wettbewerbsrechtlich als auch standesrechtlich geahndet werden:

Bei unzulässiger Werbung besteht für in Konkurrenz stehende Rechtsanwälte nach dem Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb die Möglichkeit auf Unterlassung, Folgenbeseitigung und/oder Schadensersatz klagen. Die Anspruchsgrundlagen bei einem Verstoß gegen die Vorschriften des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb sind abschließend in den §§ 8 - 11 UWG geregelt. Bei Vorliegen der Voraussetzungen bestehen folgende Ansprüche:

Unzulässige Werbung eines Rechtsanwaltes kann aber auch durch die Berufsorganisation geahndet werden: Es besteht die Möglichkeit der Einleitung eines rechtsanwaltsgerichtlichen Verfahrens (§ 114 BRAO) oder die Erteilung einer Rüge des Kammervorstandes (§ 74 BRAO).Auch strafrechtliche Sanktionen bei einem Verstoß gegen die Vorschriften des Rechts des unlauteren Wettbewerbs sind möglich.

Angebot: Werbung für Sie als Rechtsanwalt im Internet

Gerne sind wir Ihnen als Rechtsanwalt beim Umsetzen einer Marketing Strategie behilflich und freuen uns auf Ihre Anfrage Rechtsanwalt@Rechtsanwalt-Werbung.de.

Cyberlab GmbH
www.Cyberlab-GmbH.de

Zum Schluss möchten wir noch auf die für Sie eventuell auch interessanten Seiten www.private-krankenversicherung-basistarif.de oder Private-Krankenversicherung-wechseln zum Thema Krankenversicherungen für Rechtsanwälte und andere Freiberufler aufmerksam machen.

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